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Liegeräder - SesselräderDas Liegerad ist ein Fahrrad, mit einer nach hinten geneigten Sitz- bzw. Liegeposition. ![]() Es verfügt im Unterschied zu einem Normalrad anstatt eines Sattels über einen Netz- oder Schalensitz. Das Tretlager und die Pedale sind ganz vorne angebracht, beim Kurzlieger vor und beim Langlieger hinter dem Vorderrad. Daneben existieren Sesselräder mit etwas aufrechterer Sitzposition, die auch als Scooterbikes bezeichnet werden. Bei einigen Modellen befindet sich der Lenker vor dem Oberkörper, bei anderen unter und neben dem Sitz. Liegeräder können nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von allen Personen gefahren werden. Der momentane Weltrekord über 6 Stunden auf ebener Strecke liegt bei 356,929 km Axel Fehlau am 7. Mai 2000), was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 59,49 km/h entspricht. Der aktuelle Stundenrekord bei den Männern liegt bei 84,2 km und wurde von Sam Wittingham aus Kanada am 30. August 2004 aufgestellt. Bei den Frauen fuhr ebenfalls am 1. August 2004 Rosmarie Bühler 73,4 km in einer Stunde. Der Geschwindigkeitsrekord über 200 m mit fliegendem Start liegt derzeit bei 130,3 km/h (7.10.2002) und wurde ebenfalls von Sam Wittingham aufgestellt.
LiegeradtypenLiegeräder gibt es mit Vorder- oder Hinterradantrieb, mit und ohne Tretlagerüberhöhung,direkt oder indirekt gelenkt, mit Oben- oder Untenlenker. Untenlenker versprechen eine besonders entspannte Position, Obenlenker sind meist aerodynamischer und einfacher zu fahren. Es gibt weiter: - Langlieger und - Kurzlieger sind sowohl in der Stadt als auch zum Reisen geeignet, - Tieflieger sind vor allem zum schnell fahren gedacht, - Semitieflieger sind eine Symbiose aus Kurz- und Tieflieger und - Scooterbikes oder Sesselräder vor allem für kürzere Strecken (Stadt) gedacht. - Velomobile sind vollverkleidete Räder. - Liegetandems, Liegedreiräder und Knicklenker (letztere immer mit Vorderradantrieb) Wer sich genauer über die verschiedenen Liegeradtypen, ihr Vor- und Nachteile, Preise oder Vereine informieren will, dem sei ein Besuch auf der alljährlich im Frühjahr in Germersheim stattfindende Spezialradmesse – in der Szene liebevoll Spezi genannt – empfohlen. Dort kann man im best ausgestatteten Rundparcours Deutschlands die meisten der ausgestellten Modelle probe fahren. Dies ist besonders hilfreich, wenn man sich einen Überblick über die doch teils recht unterschiedlichen Fahreigenschaften der einzelnen Modelle verschaffen möchte. Und mehr Auswahl zum Probe fahren von Liege- und anderen Spezialrädern findet man sonst kaum. |
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Das Fahrrad ist nach wie vor ein gefragtes Produkt: Radreisen boomen, Mobilität mit dem Fahrrad wird aufgrund der hohen Benzinpreise immer mehr zum Thema, blickt Christoph Goebel, Vorsitzender des Zweirad Groß- und Außenhandelsverbandes (ZGA) und geschäftsführender Gesellschafter des Fahrrad- und Zubehörgroßhändlers Grofa GmbH, optimistisch in die Zukunft. Mit Investitionen in Höhe von 10 Millionen Euro in den Radverkehr verfolgt die Stadt Kopenhagen ein ehrgeiziges Ziel: Spätestens im Jahr 2015 soll die Hälfte aller innerstädtischen Fahrten in der dänischen Hauptstadt mit dem Zweirad unternommen werden. Mit ihrer Initiative will das Kopenhagener Technik- und Umweltamt den Autoverkehr eindämmen, den CO2-Ausstoß verringern und die Gesundheit der dänischen Hauptstädter verbessern.Um diese positive Entwicklung weiter zu fördern, investiert die Kommune Kopenhagen in neue Radwege, sichere Kreuzungen, zusätzliche Fahrradparkplätze und in die Sicherheit jüngerer und älterer Radfahrer. Gleichzeitig startet Kopenhagen eine auf zwei Jahre angelegte Kampagne für mehr Rücksichtnahme zwischen Radfahrern, Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern. |
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