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Rennräder - Rennrad


Rennräder sind die leichtesten Fahrräder. Sie werden als Sportgerät zum Fahren Rennräder
auf befestigtem Untergrund benutzt.
Rennräder wiegen zwischen knapp 6 bis 11 kg. Laut UCI-Reglement ist aber bei Wettbewerbsrädern
ein Mindestgewicht von 6,8 kg zu beachten.
Es gibt viele verschiedene Versionen. Sie haben sehr schmale Felgen und Reifen, einen Rennlenker,
der verschiedenste Griffpositionen erlaubt und schmaler ist als sonst übliche Lenkerstangen (lt.
UCI-Reglement sind max. 50 cm zulässig, es werden jedoch selten breitere als 44 cm verwendet).
Schaltungs- und Bremsgriffe sind, soweit vorhanden, seit einigen Jahren als integrierte
Einheiten üblich. Es finden ausschließlich mechanische Felgenbremsen Verwendung.
Rennräder haben keine Gepäckträger (auch keine dafür vorgesehene Aufnahmen an Rahmen und Gabel)
und Schutzbleche - wenn überhaupt - nur an Trainingsrädern.
Der Radstand beträgt im Allgemeinen 960 bis 1010 mm bei Rahmenhöhen von 55 bis 64 cm, für Frauen
existieren veränderte Rahmengeometrien mit auf den speziellen weiblichen Körperbau abgestimmten
Winkeln und Längen. Grundsätzlich wird angestrebt, eine den Körpermaßen des Radsportlers angepasste
Rahmengeometrie zu wählen; dies geht im Extremfall bis zur Maßanfertigung eines individuellen Rahmens.
Spezielle radsportliche Disziplinen bedingen dabei wieder abgewandelte Rahmengeometrien.
So besitzen z. B. Kriterium-, Bahn- und Steherrahmen einen kürzeren Radstand und 5-10 mm kürzere Rennräder Kurbeln.
Als Rahmenmaterialien finden Stahl, Aluminium, Karbon und Titan Verwendung, alle diese Materialien
haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Kombinationen aus mehreren Materialien, etwa Karbon und Titan,
sind ebenso gebräuchlich wie die Verwendung von Spezialmaterialien oder Legierungen (Magnesium, V4A,
Scandium (Eine Aluminiumlegierung mit geringem Scandiumanteil)). Bei Gabeln hat sich Karbon weithin durchgesetzt.
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