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Motorrad Indian

1901 starteten George Hendee und Oscar Hedstrom die Produktion von Indian Motorrad Indian in Springfield, Massachusetts.Mit Vollkettenantrieb und Drehgasgriff gefolgt vom ersten V-Zweizylinder 1907,wuchs Indian schnell zum größten Motorradhersteller der Welt. 1914 baute Indian das erste Motorrad mit elektrischem Anlasser. Ein Zweizylinder-Boxer befand sich 1917 kurz im Programm. 1920 Vorstellung der Scout, 1922 von der Chief gefolgt. Diese zwei Modelle dienten als Basis bis zum Zweiten Weltkrieg. 1927 kauft Indian die Herstellungsrechte der Ace Vierzylinder und baut sie bis 1942 weiter. Ralph B. Rogers übernimmt 1945 die Kontrolle von Indian.Die letzten Indian Chief werden 1953 zusammengebaut,der Name wechselte später mehrmals den Besitzer. Indian Motorrad Minibikes,seitengesteuerte 250er von Brockhouse/ England oder auch Royal Enfield kamen als Indian auf den Markt. 1960 ging der Markenname dann an das Konsortium Associated Motorcycles of England, die Produzenten von A.J.S. und Matchless. Auch deren Motorräder wurden mit Namen Indian versehen in den USA verkauft. Man verzichtete allerdings auf die Farbänderung und den beleuchteten Indianerkopf. Burt Munro stellte mit seiner selbst umgebauten Indian mehrere Geschwindigkeitsweltrekorde für Motorräder auf, von denen einer bis heute gültig ist. Das heute allseits bekannte Bild einer Indian wird geprägt von den eleganten vollverkleideten Chief-Modellen - Art Déco auf 2 Rädern. Insbesondere die Baujahre 1946 bis 1949 mit Parallelogrammgabel gelten als gestalterischer Höhepunkt. Seit 1947 allen Indian-Motorrädern gemeinsam ist der beleuchtete Indianerkopf auf dem vorderen Kotflügel, der für viele so sehr mit den Motorrädern der Marke Indian verknüpft ist, dass der Irrglaube herrscht, der Indianerkopf sei originaler Bestandteil aller Baujahre und Modelle.

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Aprilia Tuono 1000 R - eine nackte Bella Donna. Wenn die Supersportlerin Aprilia RSV Striptease macht, muss ja eine heiße Nummer dabei herauskommen: Das Naked Bike Aprilia Tuono ist nach gründlicher Überarbeitung im Jahrgang ´06 schärfer denn je und für knapp 11.400 Euro fast schon ein Schnäppchen.Lange Zeit haben viele Journalisten von der nackten Aprilia als "Thunfisch" geschrieben. Aber warum sollten die Italiener ihr scharfes Eisen nach etwas benennen, das früher oder später in Büchsen und auf der Pizza landet. Aber: Thunfisch heißt auf Italienisch immer noch "Tonneo", und die Aprilia "Tuono" ist passenderweise nach dem "Donner" benannt, denn wie ein Blitz trifft sie die Fans heißblütiger Naked Bikes mitten ins Herz. Merkmale: Das Temperament von 133 PS, das betörende Aussehen einer gestrippten Supersportlerin und das verführerische Organ eines V2.

Wann immer eine Marke auf der Rennstrecke Erfolge erzielt, eifern sportliche Motorradfahrer ihren Idolen nach. Heute geschieht dies mit bunten Markenaufklebern - in den 70er Jahren waren Stummellenker, zurückversetzte Fußrasten und aggressive Farben üblich. Insofern würde die 61 kW/83 PS starke Ducati Sport 1000 mit ihrem gefälligen Café-Racer-Stil ganz wunderbar in jene Zeit passen. Hinter der klassischen Linie der 10 995 Euro teuren Italienerin verbirgt sich jedoch moderne Technik.Dies erkennt man spontan an der Upside-down-Gabel oder der Bremsanlage. Doch gelang es den Ingenieuren, sich soweit an den Vorbildern der 70er Jahre zu orientieren, dass der Gesamteindruck klassisch stimmt. So setzt Ducati erstmals seit dreißig Jahren wieder Speichenräder an einer Straßenmaschine ein, für die von Pirelli und Michelin sogar Radialreifen mit zeitgemäßem Profil entwickelt wurden.



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